Historisches
Das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Düsseldorf e.V. wurde 1981 unter der Leitung von
Frau Prof. Annelise Heigl-Evers gegründet.
Der besondere Akzent auf der Verbindung des Instituts mit der Klinik für Psychosomatik und
Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Leiter Prof. Dr. med. et phil.
Wolfgang Tress) bedeutet seit der Entstehung des Instituts, dass wir uns sowohl der Arbeit mit
der Psychoanalyse im engeren Sinne verpflichtet fühlen, wie auch der Integration neuerer
Anwendungsformen der Psychoanalyse und Psychosomatik.
1993 konnte das psychoanalytische Institut durch eine Abteilung für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
erweitert werden.
Das Institut ist von der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik
und Tiefenpsychologie (DGPT) anerkannt, die Abteilung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist
Mitglied der Ständigen Konferenz der Ausbildungsstätten für Analytische Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten in der Bundesrepublik Deutschland (StäKo), außerdem arbeitet am
Institut eine Arbeitsgruppe der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG).
Über die DPG-AG ist eine Aufnahme in die DPG möglich.
Wesentlich für unser Selbstverständnis ist es, in psychoanalytischer Tradition die wesentlichen
Kernbestandteile der Psychoanalyse seit Freud zu erhalten und dabei die Fortschritte und
Weiterentwicklungen im Bereich der psychoanalytischen Konzepte selbst wie der verschiedenen
Anwendungsformen der Psychoanalyse aufzunehmen und dies miteinander zu verbinden.
Dazu bieten wir zum einen die Ausbildung und Weiterbildung zum Psychoanalytiker wie zum
analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten an sowie die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten mit dem Vertiefungsgebiet "tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie. Genauso aber wollen wir unseren
Mitgliedern wie interessierten Gästen ein Forum zum fachlichen persönlichen Austausch zur
Verfügung stellen und bieten Veranstaltungen an im Rahmen der Zertifizierung nach den
gesetzlichen Bestimmungen und den Richtlinien der Ärztekammer Nordrhein und der
Psychotherapeutenkammer NRW.
Es ist uns wichtig, konkrete psychoanalytische und psychotherapeutische Arbeit mit den neueren
wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den gesamtgesellschaftlichen und berufspolitischen
Rahmenbedingungen in Beziehung zu setzen und so unser Verständnis von psychoanalytischer
Haltung und psychoanalytischer Arbeit in der heutigen Zeit immer wieder neu zu durchdenken.
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